Joschka Langenbrinck (SPD), Berlin

Mobbing in den Sozialräumen, in denen wir täglich verkehren (egal ob Kita, Schule, Arbeit, o.ä.), ist in der Tat ein erhebliches und psychisch belastendes Problem. Die meist wiederholten Beleidigungen und Herabsetzungen können großes Leid bei den Opfern und ihren Familien erzeugen und langfristig auch krank machen.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat daher gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse die Initiative "Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein!” ins Leben gerufen, um gegen Mobbing in der Schule vorzugehen.

Mit dem Anti-Mobbing-Programm sollen Lehrer, Schüler und Eltern im Umgang mit Mobbing gestärkt werden. Thematisiert wird auch das besonders brisante Thema Cybermobbing. Mobbing ist ein ernst zu nehmendes Problem, weil Kinder tief verletzt werden. Deswegen ist der Umgang mit Mobbing als eine Form von Gewalt Gegenstand der pädagogischen Arbeit in den Schulen. Cybermobbing ist eine vergleichsweise neue und besonders perfide Form des Mobbings, weil Meinungen in Sekundenschnelle eine weite Verbreitung finden.

In Berlin werden im Rahmen des Projektes Lehrkräfte, besonders aus den schulischen Krisenteams, zu den vielfältigen Aspekten des Themas Mobbing fortgebildet. Sie wirken anschließend als Multiplikatoren, die Kollegien der weiterführenden Schulen in der Planung und Durchführung von Projektwochen zur Prävention von Mobbing beraten.

Jede Schule, die eine solche Projektwoche durchführen will, erhält einen "Mobbingkoffer", in dem ein Ordner mit ausführlichen Unterrichtsbeispielen sowie Informationsmaterial für die Schülerinnen, Schüler und Eltern und ein Aufklärungsfilm enthalten sind. Für Lehrkräfte ist damit ein sehr direkter Zugang zur Behandlung des Themas möglich.

Mit dem Material und der Beratung durch die geschulten Fachkräfte kann sehr schnell und inhaltlich ausgewogen auf schulische Fälle von Mobbing reagiert werden. Die TK stellt Berlin 1.500 "Mobbing-Koffer" zur Verfügung. Das Programm richtet sich an Schüler ab der 7. Klasse.

Initiativen gegen Mobbing am Arbeitsplatz sind ebenso wichtig. Meines Wissens wäre ein Mobbing-Strafgesetz aber Bundesangelegenheit. Nichtsdestotrotz gilt es hier gemeinsam mit den Gewerkschaften, Sozialpartnern und Arbeitgeberverbänden verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen.

Freundliche Grüße

Joschka Langenbrinck

18.08.2011

1 2 2011 3 44061 Dortmund AT Abmahnung Aktuell Angst Arbeitsrecht Arbeitsrechtsanwalt Arbeitswelt Bayern Berlin Bollying Bossing Bremen CH Cyber-Mobbing Cybermobbing DE DEVK DJV Deutscher Bundestag Deutschland Dienstvereinbarung gegen Mobbing Druck Fachanwälte Familienrecht Fax 0231 9071-2070 oder E-Mail: info-zentrum@baua.bund.de. Mehr zur Gefährdungsbeurteilung unter: Fotos Friedemann Koch GRÜNE Günter Wallraff Haft Halterversicherung Hamburg Hass Hessen Hotline Hundeschutz Kampf Kein Mobbing-Gesetz Kontinuierliche Verbesserungsprozesse anstoßen Dortmund - "Die Verhütung von Unfällen ist nicht eine Frage gesetzlicher Vorschriften Krankheit Kündigung Links MdB Medien Mobbing Mobbing & Bossing Mobbing am Arbeitsplatz Mobbing-Aktion Mobbing-Award Nachrichten Neid News Nichts wie Urlaub und weg No-Mobbing-Web Pro Fairness gegen Mobbing - Gesicht zeigen für unverzichtbare Werte! Rechtsanwalt Rechtsanwalt in Berlin Rechtsanwälte Rechtsberatung Arbeitsrechberatung Reiseangebote ITS Schnell surfen mit Telekom Call & Surf Comfort: Endlos surfen und telefonieren zum Komplettpreis Schule Schutz Shop Sozialräumen Stimmen gegen Mobbing Stress Studie: Mobbing 2011 Telefon 0231 9071-2071 Telefonsekretariatsservice Thema Tiere Tierhalterhaftpflicht Tierschutz Versandapotheke Versandapotheke DocMorris Versicherung Was Mobbing betrifft: das grassiert leider - und nicht nur am Arbeitsplatz Weblog Mobbing Hilfe Recht auch "am Markt" und "in Institutionen". by mobbingweb die vierteljährlich von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegeben wird entwicklung gehört sie längst nicht zur betrieblichen Routine. So finden in nur 38 Prozent der Kleinbetriebe Gefährdungsbeurteilungen statt legt ihren Schwerpunkt auf Informationen und Handlungshilfen rund um die Gefährdungsbeurteilung. Die Entwicklung von Methoden und Handlungshilfen zur Gefährdungsbeurteilung gehört zu den Schwerpunkten der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der BAuA. Dabei zielen die Bemühungen auf einfache mobbing-Hotline mobbinggegner praxistaugliche Methoden ab. Mit dem Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG) und den Leitmerkmalmethoden stellt das Heft zwei praxiserprobte Beispiele vor. Zudem beschreibt es die Gefährdungsbeurteilung als zentrales Präventionsinstrument im Arbeitsschutz und listet Handlungshilfen und unterstützende Angebote der BAuA für die Betriebe auf. Weiterhin wirft baua: Aktuell einen Blick auf das neue Produktsicherheitsgesetz und berichtet über die europäische Kampagne zur sicheren Instandhaltung. Zusätzlich zum Schwerpunktthema "Gefährdungsbeurteilung" informiert die Ausgabe 4/2011 über Veranstaltungen sowie neue Publikationen und bietet Informationen aus der DASA Arbeitswelt Ausstellung. Die aktuelle Ausgabe kann - ebenso wie alle seit 2001 erschienenen Mitteilungen - kostenfrei von der Internetseite der BAuA heruntergeladen werden unter: www.baua.de/publikationen. Über das Infozentrum der BAuA lässt sich auch die Printausgabe anfordern - einzeln oder im Abonnement: Postfach 17 02 02 sagte Werner von Siemens bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Obwohl die Gefährdungsbeurteilung seit 1996 eine gesetzliche Verpflichtung ist sondern unternehmerischer Verantwortung und zudem ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft" top und wie sie vorgeschrieben sind. Die neueste Ausgabe der "baua: Aktuell" (04/2011) zum